Wohnprojekte in Hannover

Städtebaulicher Entwurf

Städtebaulicher Entwurf

Am 22. Oktober 2014 wurde der Siegerentwurf des städtebauliche Wettbewerbes für diese Fläche vorgestellt. Im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover (LHH) haben vier erfahrene Architetekturbüros im Rahmen einer sogenannten "Mehrfachbeauftragung" einen städtebaulichen Entwurf für das Areal erstellt. Neben dem Siegerentwurf von Hähnig und Gemmeke (Tübingen) waren die hannoverschen Büros Mosaik ("Südstadtschule") und Agsta ("HanomagLofts") sowie "LEHEN drei" aus Stuttgart beteiligt. Die Ausstellung mit allen vier Entwürfen war bis zum 11. November 2014 im Foyer (EG) des Fachbereich Wirtschaft der Landeshauptstadt Hannover Vahrenwalder Straße 7 zu sehen.

Stand Stand 22.10.2014
Der Entwurf des Architekturbüros Hähnig und Gemmeke sieht auf einem knappen Dutzend Parzellen nahe der Ihme 80 bis 100 Wohnungen vor. Zudem soll zur Humboldtstraße ein Platz entstehen, der durch gewerbliche Nutzungen im Erdgeschoss, zum Beispiel Gastronomie, geprägt ist. Das etwa 7.000 Quadratmeter große städtische Areal soll zu einem urbanen Quartier mit mehrgeschossigem Wohnungsbau und attraktiven Freiflächen werden. Bei dem Entwurf des Tübinger Büros überzeugte die Jury die klare städtebauliche Figur, "die problemlos in zwei Bauabschnitten zu entwickeln ist und sehr gute Voraussetzungen für eine weitere Parzellierung bietet. Zwei Baufelder, die jeweils durch Winkelbauten zum öffentlichen Raum gefasst werden, bilden eine klare Adresse zum Stadtteil aus und schaffen gleichzeitig einen geschützten ruhigen Innenbereich, der sich in privat- und gemeinschaftlich-genutzte Freiflächen aufteilt."

Siegerentwurf inklusive des Erläuterungsberichtes als pdf zum Downloaden 2014-QUARTIER OHESTRASSE-städtebaulicherEntwurf (PDF) [18.343 KB] oder www.hannover.de

Auf Grundlage des städtebaulichen Entwurfs wird die LHH das bereits begonnene Bebauungsplanverfahren fortsetzen und verbindliches Baurecht schaffen. Parallel wird die Vermarktung der Parzellen vorbereitet, die voraussichtlich Ende 2015 beginnt. Die Parzellierung soll entsprechend der Nachfrage durch Baugemeinschaften festgelegt werden. Erforderliche Stellplätze werden in einer gemeinschaftlichen Tiefgarage, die von der Ohestraße aus erschlossen wird, untergebracht. In jedem der beiden Bauabschnitte soll ein sogenannter Ankernutzer, der über eine Parzelle verfügt, die Herstellung der Tiefgarage einschließlich der Zufahrten und die Koordination mit den darüber liegenden Bauprojekten übernehmen. Ein Ankernutzer kann eine Baugenossenschaft oder auch eine größere Baugruppe sein.

Quelle: www.hannover.de

Stand 2/2016
Überarbeitete Pläne zum städtebaulichen Entwurf
ohehoefe-plan-1_150626.pdf [5.702 KB]
ohehoefe-plan-2_150626.pdf [14.407 KB]
ohehoefe-plan-3_150626.pdf [13.031 KB]